Der Literaturkurs ist ein Türchen beim Brackweder Adventskalender der Vielfalt

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Hinter einem Türchen des Brackweder Adventskalender der Vielfalt verbarg sich eine Aktion des Q1 Literaturkurses unserer Schule!

Aber seht selbst… Link zum Brackweder Adventskalender der Vielfalt 

oder direkt zum Film:

Der öffentliche Adventskalender wird jährlich vom Runden Tisch ‚Begegnung Brackwede‘ organisiert. Normalerweise wird jeden Tag in der Adventszeit in Brackwede ‚ein Türchen geöffnet‘, indem zu einer Veranstaltung eingeladen wird, an der Brackweder*innen zusammenkommen. Dieses Jahr mussten die Organisator*innen umdenken und die Aktionen online ins Netz stellen. Frau Dresselhaus von der Diakonie Bielefeld machte es möglich, dass die Aktion unseres Literaturkurses gefilmt und gekürzt auf die Homepage „Begegnung Brackwede“ gestellt wurde. Dafür vielen Dank!

Zum zweiten Mal nahm ein Literaturkurs der Gesamtschule Rosenhöhe unter der Leitung von Katharina Löwenstein am Brackweder Adventskalender der Vielfalt teil. Es zeigt, wie verbunden sich die Schüler*innen mit ihrem Stadtteil fühlen.

Dieses Jahr stand schnell fest, dass es gar nicht so weihnachtlich werden sollte, zu omnipräsent sind die Auswirkungen des Coronavirus’. Außerdem feiert nur ein Teil der Schüler*innen des Kurses Weihnachten – sie sind die sprichwörtliche Vielfalt des Adventskalenders. Dass die Aufführung coronakonform sein musste, war selbstredend. Und so entstanden unterschiedliche Ideen, die alle unter dem Stern „Unser Jahr 2020“ stehen.

In Kleingruppen wurden Ideen dazu ausgearbeitet, diskutiert, verworfen, gefeilt, geprobt und umgesetzt. Eine dieser Ideen war ein Flashmob auf dem Brackweder Treppenplatz gegenüber der Kirche. So gerne hätten die Schüler*innen für einen kleinen Menschenauflauf gesorgt – selbstverständlich mit Abstand – oder einfach nur gerne das eine oder andere Staunen in Brackweder Gesichter gezaubert – aber genau dieses Ansinnen wurde, verständlicherweise, zu Anfang Dezember verboten.

Die Ausdruckskraft von Raumwegen, ob chaotisch oder geordnet, wurde bereits im Unterricht erprobt. Es entstand die Idee, zusätzlich durch Masken eine Anonymität herzustellen, die durch einen kleinen gelben, tanzenden Schirm verheißungsvoll unterbrochen wird. Das alles zur Hoffnungsmusik des Jahres, nämlich der 9. Sinfonie von Beethoven mit dem Text „Ode an die Freude“, sollten ein lebensbejahendes Potpourris der Jahresereignisse werden.