Rahmenbedingungen für das Fach und Selbstverständnis der GeschichtslehrerInnen

Die Gesamtschule Rosenhöhe ist eine Stadtteilschule in Bielefeld-Brackwede. In ihr werden knapp 1000 Schülerinnen und Schüler zahlreicher Nationalitäten, unterschiedlicher sozialer Herkunft und mit unterschiedlichen Schullaufbahnen unterrichtet. In der Stadt und erreichbarer Nähe befinden sich für die Unterrichtsarbeit relevante Museen, Archive und andere außerschulische Lernorte, wie zum Bespiel das Historische Museum, das Hermannsdenkmal, Museum Wäschefabrik, das Preußenmuseum, die Ravensberger Spinnerei, das Stadtarchiv, das STALAG 326, die Wewelsburg u.v.a.

Die Fachgruppe Geschichte versteht ihr Fach als einen unverzichtbaren Beitrag zur politischen Bildung, der in dieser Schule mit ihrer sehr heterogenen Schülerschaft von hoher Alltagsrelevanz ist. Interkulturelle Toleranz ist die Voraussetzung für den Schulfrieden und wird auch durch die Teilnahme am Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unterstützt. Das Fach hat im Unterricht keine Schwierigkeiten, an entsprechende Schülererfahrungen anzuknüpfen. Unterschiedliche Lösungsansätze, die Fortschritt wie Scheitern gleichermaßen zur Sprache bringen, helfen, ein Bewusstsein für den Wert gelingender Integration aufzubauen. Der Lehrplan ermöglicht diese Anliegen mit mehreren Inhaltsfeldern, die durch die Fachgruppe so zu Unterrichtsvorhaben entwickelt werden, dass sie im demokratischen Sinne einen Beitrag zur pädagogischen Arbeit der Schule leisten. Es besteht Einigkeit darüber, dass die Kenntnis der politischen Kultur, der die Schule verpflichtet ist, notwendig ist, damit sich die Schülerinnen und Schüler zu handlungsfähigen Demokratinnen und Demokraten sowie mündigen Bürgerinnen und Bürgern entwickeln können.

Wir wollen, dass die Schülerinnen und Schüler eine konsequente methodische Schulung und Vernetzung erhalten, sowohl in fachspezifischer Hinsicht als auch fachübergreifend. Das Fach Geschichte ist ein Fach mit einem traditionell sehr entwickelten Methodenbewusstsein: Die Analyse von Medienprodukten aller Art (Quellen, Texten, Bildern, Filmen, Nachrichten, öffentlichen Inszenierungen u.v.m.) versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage, auch außerhalb des Unterrichts und des direkten fachlichen Bezuges kritische Distanz zu den Einflüssen der Medien zu wahren. Der Umgang mit (oft fremdartigen) Texten fördert ihre Lesekompetenz; die Notwendigkeit, eigene Narrationen zu verfassen, schult sie in ihrer Ausdrucksfähigkeit und Sprachkompetenz.

ELT/LÖW

Stand 7.11.2014

Termine

Nov
20

Mo. 20.11. 09.00 - 12.00
Elternsprechtag

Nov
20

Mo. 20.11. 16.00 - 19.00
Elternsprechtag

Nov
24

Fr. 24.11. 10.45 - 12.50
Vorlesewettbewerb JG 6

Nov
27

Mo. 27.11. - Do. 30.11.
Streitschlichterprojekt JG 9

Nov
30

Do. 30.11.
Beginn der 2. Klausurphase

Nov
30

Do. 30.11.
Schnuppertag Grundschulen

Dez
1

Fr. 1.12. 16.00 - 18.00
Tag der offenen Tür

Dez
4

Mo. 4.12.
Ausbildungstag Streitschlichter JG 9