Film- und Kino-AG

Filmkritiken der Film- und Kino AG des 9. Jahrgangs

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer und Besucherinnen und Besucher der Schulhomepage,

in diesem Schuljahr haben wir zum ersten Mal im 9. Jahrgang die AG „Film und Kino“ ins Leben gerufen. In dieser AG beleuchten wir Schülerinnen und Schüler Hintergrundinformationen pädagogisch wertvoller Filme, um diese besser zu verstehen sich mit deren Inhalten zu befassen. In einer Zeit, in der Medienkonsum einen zunehmend größeren Stellenwert einnimmt, ist es wichtig, sich kriteriengeleitet mit Medien wie Filmen und Serien zu beschäftigen, um einen pädagogischen Mehrwert daraus zu ziehen. An unseren Erkenntnissen und Bewertungen wollen wir alle Interessierten teilhaben lassen.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, eine Rubrik auf der Schulhomepage zu erstellen, in der die Filmbewertungen im Stile der IMDB (International Movie Database) veröffentlicht werden. Methodisch wird dabei die App Mentimeter genutzt, mit der mithilfe der Smartphones die Filme bewertet und beurteilt werden. Die Ergebnisse werden wir an dieser Stelle im Rahmen der Rubrik veröffentlichen, um allen Interessierten einen Einblick über die Filme zu vermitteln. Zielgruppe sind dabei vor allem Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich durch die Bewertungen der AG in ihrer Entscheidung, Filme zu konsumieren bestärken lassen können.

„Die Welle“ (Deutschland 2008, FSK 12)

Der erste Film, mit dem wir uns in der AG beschäftigt haben, ist „Die Welle“ von Dennis Gansel aus dem Jahr 2008. Wir haben die Hintergründe beleuchtet, den Film geschaut und anschließend bewertet.

Ein Lehrer möchte seinen SchülerInnen während der Projektwoche das Thema Autokratie näherbringen. Er beschließt, ein Experiment zu starten, durch das seine Klasse verstehen soll, wie eine Diktatur entsteht. Er ernennt sich zur Leitfigur und beginnt, neue Regeln aufzustellen, die sich rund um Disziplin und Gemeinschaft drehen. Diejenigen, die sich gegen die Bewegung stellen, erfahren bald am eigenen Leib, wie es sich anfühlt, ein Außenseiter zu sein. Die Lage gerät mehr und mehr außer Kontrolle…

Das Filmdrama von Regisseur Dennis Gansel mit Jürgen Vogel in der Rolle des Lehrers und u.a.  Frederick Lau, Max Riemelt und Elyas M’Barek in den Rollen der Schüler basiert auf dem tatsächlich durchgeführten Experiment „The Third Wave“, das 1967 in Kalifornien stattfand.

Hier nun einige Statements der „Film- und Kino-AG“ zum Film „Die Welle“…

  • „Ich fand den Film sehr schockierend, vor allem das Ende.“
  • „Das Ende war unerwartet.“
  • „Junge Menschen sind sehr anfällig gegenüber Manipulationen. Im Film wird das sehr deutlich. Auch in anderen Bereichen beeinflussen zum Beispiel die Medien unsere Meinung.“
  • „Ich fand den Film ‚Die Welle‘ spannend, weil gut und actionvoll geschauspielert wurde, es war spannend und lustig.“
  • „Das Ende war ok.“
  • „Sehr deprimierend.“
  • „Alles Deutsche…“
  • „Ein großartiges Ensemble deutscher Schauspieler!!!“

 

Filmbewertungen zu „Die Truman Show“ (USA 1998, FSK 12)

Die Truman Show ist ein TV-Klassiker auf der ganzen Welt. Seit seiner Geburt ist Truman Burbank der Hauptdarsteller der Serie, ohne es überhaupt zu wissen. Der Produzent entwarf eine künstliche Welt, in der Truman von über 5000 Kameras 24 Stunden am Tag beobachtet wird. Um die Fassade nicht zum Einsturz zu bringen, sind seine Frau, Freunde und Verwandte allesamt Schauspieler. In Folge 10909 kommt es jedoch zu diversen versehentlichen Vorfälle, die Truman misstrauisch werden lassen, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt…

Die Satire von Regisseur Peter Weir mit Jim Carrey in der Hauptrolle thematisiert die perversen Auswirkungen von Reality-TV und der Veröffentlichung innerster menschlicher Emotionen vor den Augen der ganzen Welt.