Talentschulen rüsten auf

Presse

Modellversuch: Vorbereitungen laufen in den beiden ausgewählten Brackweder Schulen und bei der Stadt mit Hochdruck. Nur das Land ist „erstaunlich ruhig“

Brackwede. Zwei Monate ist es mittlerweile her, dass zwei Brackweder Schulen sich zu den ersten 35 Schulen zählen können, die am Talentschul-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Zum neuen Schuljahr kommen die Fünftklässler der Gesamtschule Rosenhöhe und der Realschule Brackwede in den Genuss des Modellversuchs mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Seither hat sich hinter den Kulissen bereits einiges getan, aber es gibt vor dem Start noch diverse Fragezeichen. Und die offizielle Auftaktveranstaltung des Landes – geplant für den 28. März – ist sang- und klanglos verschoben worden.

„Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.“

© 2019 Neue Westfälische

Zwei Brackweder Talentschulen

Presse

Realschule und Gesamtschule Rosenhöhe nehmen an Versuchsprojekt teil – neue Stellen

Von Stefan Biestmann

NRW-Schulversuchs an sozialen Brennpunkten. Denn die Brackweder Realschule und die Gesamtschule Rosenhöhe sind zwei von drei Talentschulen in OWL und von 35 in NRW, die von einer unabhängigen Jury für das sechsjährige Projekt ausgewählt wurden.

Die Stadt Bielefeld hatte insgesamt fünf Schulen vorgeschlagen. Die Sekundarschule Königsbrügge, die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Gesamtschule und das Carl-Severing-Berufskolleg gingen aber in der ersten Runde leer aus. Die Talentschulen beginnen vom kommenden Schuljahr an mit ihren Förderkonzepten. Ziel sei es, »den Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen von ihrer sozialen Herkunft und den Einkommensverhältnissen des Elternhauses zu entkoppeln«, erklärte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Gleich zwei Talentschulen für Brackwede

Presse

Schulversuch der Landesregierung:
Zwei Bielefelder Schulen haben den Zuschlag für das
Förderprogramm bekommen, beide im Bielefelder Süden, beide in Brackwede.
Was das für Schüler und Lehrer jetzt bedeutet

Brackwede. Die Freude ist riesengroß an zwei Schulen im Bielefelder Süden. Sie sollen in Zukunft anderen Bielefelder Schulen und Kollegen in ganz Nordrhein-Westfalen als Vorbild dienen. Dafür gibt’s für die Realschule Brackwede und die Gesamtschule Rosenhöhe eine neue Ausstattung vom Land, wie sie sich jede Schule wünscht: mehr Lehrerstellen, mehr Technik, mehr WLAN und mehr Förderung im naturwissenschaftlichen Bereich.

„Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.“

© 2019 Neue Westfälische

Grüner Campus für Gesamtschule

Presse

Bauprojekt: Stuttgarter Architekten werden den Neubau für die Sekundarstufe II und die neue Sporthalle an der Rosenhöhe verantworten. Der Baubeginn ist für 2020 geplant.

Brachwede. Die Architekten im Wettbewerb um die Neugestaltung der Gesamtschule Rosenhöhe mussten sich schwierigen Begbenheiten stellen. Zwölf Architekten legten Entwürfe für die Schule am Südhang des Teutoburger Waldes in Brackwede vor. Jetzt stehen die Gewinner fest und präsentieren ihre Entwürfe im Technischen Rathaus.

„Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.“

© 2019 Neue Westfälische

Erste Hürde für den »Campus im Wald« genommen

Presse

Gesamtschule Rosenhöhe:
Oberstufen-Neubau kostet elf Millionen Euro

Von Burgit Hörttrich

Bielefeld(WB). Zu klein, von maroder Bausubstanz, nicht kompatibel mit dem pädagogischen Konzept der »Offenen Schule«: Es musste etwas geschehen, so Schuldezernent Dr. Udo Witthaus. Ein erster Schritt ist getan: Der Wettbewerb für den Neubau für die Sekundarstufe II und einer Zweifachsporthalle ist entschieden.

»Ich freue mich«, kommentiert Schulleiterin Claudia Hoppe die Zukunftsaussichten. Ihre Schule könne sich pädagogisch weiter entwickeln – auf einem »Campus im Wald«.